Der Exmoor Nationalpark ist eine Moorlandschaft an der englischen Westküste und berührt die Grafschaften Devon und Somerset. Das 1954 gegründete Areal fasziniert mit seiner unberührten Weite.
Bizarre Felsküsten, bewaldete Täler und ausgedehnte Moorlandschaften ziehen Wanderer, Reiter und Radler gleichsam in ihren Bann. Zur Küste hin bestimmt leuchtend gelber Ginster das Landschaftsbild, dazwischen erstrecken sich einsame Farmen, welche Touristen den Luxus von Ruhe und Abgeschiedenheit bieten.
Im Herzen Exmoors dehnt sich der einstige königliche Jagdwald aus, die Heimat von Rothirschen und wilden Exmoor-Ponys, der ältesten englischen Ponyrasse.
gut ausgebautes Wegenetz, welches vom gemütlichen Spaziergang bis zur anspruchsvollen Trekking-Tour für jeden Geschmack etwas bereit hält. Wer in Exford Quartier bezieht, kann herrliche Wanderungen zum 519 Meter hohen Dunkey Beacon unternehmen.Im Norden grenzt der Exmoor Nationalpark an Bristol Channel, eine trichterförmige Meeresbucht des Atlantiks. Die Küste Nord-Devons zählt zu den schönsten Klippenlandschaften Großbritanniens. Wechselt man in Dunster auf die Küstenstraße, erreicht man das viktorianische Seebad Minehead, die größte Stadt der Region.
Um die Kirche gruppieren sich hübsche Reethäuser. Neben Baden am Kiesstrand zählt auch Golfen auf einer der ältesten Anlagen Großbritanniens zu den Attraktionen. Die Küstenstraße führt weiter über Porlock, wo eine Kirche keltischen Ursprungs zur Besichtigung einlädt, vorbei an wunderschönen Aussichtspunkten nach Lynton und Lynmouth.
Auf den Klippen thront Lynton. Per Seilbahn gelangt man in den lebendigen Badeort Lynmouth. Von hier bieten sich einige der schönsten Ausflugsmöglichkeiten des Nationalparks. So gelangt man zum Valley of Rocks oder, westlich von Lynton, zum Aussichtspunkt Foreland Point.
Über Parracombe, mit seiner wunderschönen Kirche, gelangt man in die alte Silberminenstadt Combe Martin. Glück im Spiel führte 1752 zur Erbauung des kuriosen Wirtshauses Pack o`Cards. Der vierflüglige Bau besitzt 13 Türen und die Fenster sind wie 52 Blatt ausgelegt.
Nach dem Besuch des wohl stabilsten Kartenhauses der Welt , führt der Weg weiter nach Watermouth Castle. Hier steht keine langweilige Schlossbesichtigung an. Die Inhaber haben das altehrwürdige Gemäuer in einen Märchenpark mit Museum und subtropischem Garten verwandelt. Mit Ilfracombe erreichen Touristen das älteste Seebad Devons.
Die Strände um den malerischen Naturhafen werden von imposanten Klippen gesäumt, worauf die Überreste einer keltischen Festung zu finden sind. Zahlreiche viktorianische Bauten wurden zu schmucken Hotels umgebaut. Im Hafen bringt das Motorschiff “Oldenburg” die Urlauber auf die Insel Lundy, wo es, neben Leuchttürmen, auch die Überreste einer Piratenfestung zu besichtigen gibt. Als begehrte Sammelobjekte erweisen sich die von Inselbesitzer Martin Harman 1929 herausgegebenen Inselbriefmarken.
| « Vorheriger Artikel | Nächster Artikel » |
|---|