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Tausende Touristen wandern heute fröhlich und unbeschwert durch den Peak District Nationalpark. Doch das war nicht immer so. Einst machten sich hier die Herzöge von
Devonshire breit und gestatteten nur einigen Bauern, das Land zu bewirtschaften. Die nahen Städter sperrten sie gänzlich aus.
Diese rebellierten aus gutem Grund und zogen in Scharen in das für sie verbotene Gebiet. 1932 stapften sie siegessicher über den Kinder Scout, die höchste Erhebung des Nationalparks, und erwirkten die Änderung der Gesetze. Wenige Jahre darauf wurde der Pennine Way angelegt, welcher als längster
Wanderweg Englands gilt.

Sie brauchen in der Tat gutes Schuhwerk und eine eiserne Kondition, um die 431 Kilometer lange Strecke bis hin zur schottischen Grenze zu bewältigen. Aber keine Angst, die Schönheit der Landschaft erschließt sich Ihnen auch gemächlichen Schrittes und auf verschlungenen Pfaden.
Ganz gleich, ob Sie sich aufs Rad schwingen, sich dem Rücken der Pferde anvertrauen oder auf ihre Füße vertrauen. Kletterer finden mit den Sandsteinfelsen von Stanage Edge ein wahres Paradies. Die Stauseen sind von Wasserratten und Sonnenanbetern bevölkert. In den geschichtsträchtigen Ortschaften entführen Museen und Sakralbauten Kulturreisende in die lange und wechselvolle Geschichte Englands.
Bizarre Höhlen und stolze Herrensitze locken Abenteuer und Entdecker gleichsam an. So findet jeder Besucher des Peak District Nationalparks sein kleines Stückchen Himmel und das einen ganzen Urlaub lang.