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Am nächsten Tag machten wir uns auf in den Park
Brecon Beacon. Der Nationalpark liegt etwa 20 Kilometer nördlich von Swansea und ist mit dem Auto in einer guten halben Stunde zu erreichen. Wir besuchten die Höhlen von Dan-yr-Ogof. Hier befindet sich auch eine Nachbildung eines eiszeitlichen Dorfs.
Im Nationalpark selbst gibt es auch geführte Touren (auf Englisch), aber wir beschlossen mit der alten
Dampflok den Park zu erkunden. Die Fahrt durch die schöne Berglandschaft des Naturparks kostet pro Person 10 Dollar.
Inklusive sind das schon fast vergessene laute Geratter des Zuges auf den Gleisen und das Tuten der Lok. Los ging es an der Pant Station. Der
Zug fuhr langsam und manchmal musste er sogar anhalten, da sich ein paar walisische Schafe auf die Gleise verirrten….
Nach einer weiteren Übernachtung in Swansea ging es am nächsten Tag endlich auf die, in das idyllische Örtchen Oxwich. Schön sind hier vor allem die reetgedeckten Häuser und natürlich der über zwei Kilometer lange Strand.
Zum Glück war gerade Niedrigwasser und wir konnten von Oxwich aus bis zur Three Cliffs Bay wandern, ohne das die Füße nass wurden. Weil es hier in Oxwich so idyllisch war, blieben wir einige Tage, erkundeten die Umgebung und wanderten bis nach Port Eyon.
Unser nächstes Etappenziel war dann das kleine Örtchen Llanmadoc. Dort übernachteten wir im Tallizmand Hostel von David and Anne Main. Den Abend verbrachten wir mit
Bier und Livemusic im Britannia Inn Pub, bestimmt eines der schönsten und
traditionellsten Pubs auf Gower.
Von Llanmadoc aus gibt es einen schönen Wanderweg durch Pinienwälder bis zum Whitefort Lighthouse, dem alten Leuchtturm. Aber nur bei Ebbe kann man ihn trockenen Fußes erreichen. Zum Glück war das Wetter gut und wir krempelten spontan die Hosen hoch….
Die letzten Tage verbrachten wir in
Rhosilli im Westen der Halbinsel. Von hier aus wanderten wir bei Sonnenschein zur Insel Worm´s Head, die bei Ebbe zur Halbinsel wird. In Rhosilli übernachteten wir im steinernen Meadowview Hostel.

Besonders die schöne und rustikale Küche und die ruhige Lage mitten in der Natur haben uns hier beeindruckt. Das Dorf erreichte man von der Unterkunft aus zu Fuß in 15 Minuten. Bevor es wieder in Richtung London ging, machten wir noch zwei ausgiebige Küstenwanderungen nördlich und südlich von Rhosilli.
Dann mussten wir leider schon wieder zurück über London nach Deutschland, aber die Halbinsel Gower werden wir hoffentlich schon bald wieder besuchen. Denn vor allem Naturliebhaber wie wir kommen hier auf ihre Kosten.
Sophia aus München