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Schottland mit allen Sinnen
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Loch Ness
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Nach unserer sehr erholsamen Nacht und einem Frühstück mit Würstchen und Eiern, die vorzüglich waren, stiegen wir auf unsere brav wartenden KTMs, die es hier wieder einmal herrlich hatten (sie hatten eine eigene Garage über Nacht bekommen) und brachen zu unserem letzen Tagesausflug unserer Reise auf.

Das Ziel war eindeutig, kein Schottland – Trip ohne Nessi! Um von Inverness nach Loch Ness zu kommen, folgt man als Motorradfahrer einfach immer dem Wasser! Der See Loch Ness, hat einen Meerzufluss, der bei Inverness in die Nordsee mündet. Diesem folgten wir. Unsere Mopeds genossen die Freiheit, in der sie sich bewegen konnten und glitten circa 7 Meilen über die freien Sträßchen, die uns wieder einmal durch wundervolle Berg – Kulisse lotsten, bis nach Lairgmore. Dort begann unser „Abenteuer Nessi“. Werden wir es zu Gesicht bekommen?

Nachdem wir in dem kleinen Städtchen einen englischen Tee zu uns genommen hatten, den wir mittlerweile mit Milch wünschten, freuten wir uns auf einen wunderbaren Tag auf unseren Motorrädern. Die Straße, die direkt am See entlang lief, war wieder eine Autobahn – die A82. Um sie zu meiden, kurvten wir in die Berge hinauf. Dort fanden wir was wir wollten: Motorrad – Straßen und einen einzigartigen Blick auf den See. Wir hatten bei unserer Tour wirklich ein riesen Glück mit dem Wetter, außer dem „Willkommens – Regen“ beglückte uns die Sonne mit ganzer Kraft.


Nachdem wir, leider ohne Nessi gesehen zu haben, die Südspitze des Sees umrundet hatten, wichen wir etwas vom Kurs ab, um die beiden Seen „Loch Nan Lann“ sowie „Loch Knockie“, die nur wenige Moped Minuten entfernt liegen, zu besuchen.

Man möchte nie aufhören, diese Straßen zu befahren. Es ist eigentlich unbeschreiblich und man muss selbst erlebt haben, wie Schottland funktioniert! Ich könnte nun wieder beschreiben, wie man durch die Berge, mit den vielen Schafen und den wenigen Leuten reitet, wie köstlich unser Lammtopf mit Kartoffeln im „Knockie Lodge“ mundete und wie wunderbar der leichte Wind uns an den Seen ins offene Helmvisier strich – doch dann würde ich mich wiederholen.

Am Morgen nach dem finalen Ausflug und den vielen gesammelten Eindrücken, verließen wir Inverness und damit Schottland per Fähre. Wie ich breites sagte – Schottland muss man selbst mit allen Sinnen erlebt und gefühlt haben!!
begeistert schrieben Annette und Wolfgang aus Augsburg über Schottland



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