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Familienurlaub in Edinburgh
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Im Hotel bekamen wir dann noch einige Tipps, um uns den Abend zu vertreiben. Das Restaurant Martins zum Beispiel, serviert ausgezeichnete Gerichte in einem wunderschönen und etwas versteckten Ambiente. Man findet das Restaurant in der Rose Street Lane North.

Ein weiterer Tipp ist das The New Bell. Hier bekommt man gut bürgerliche Küche zu günstigen Preisen oder Sie besuchen das Tower Restaurant. Es befindet sich im Turm des Nationalmuseums. Das Restaurant ist sehr beliebt.Auch der Besuch in einem Pub sollte bei einer Reise nach Edinburgh nicht fehlen.

Die Pubkultur im wunderschönen Schottland ist lebendig wie eh und je. Dies gilt besonders für die traditionelle schottische Livemusik, die so beliebt ist. Das Pub Royal Oak in der Infirmary Street gilt als der ideale Ort, um sich mit schottischen Folkgrößen unterhalten zu lassen. Hier kann man ein paar Lieder singen oder auch ganz einfach nur zuhören.

Ein weiterer Tipp ist das Whistlebinkies in der South Bridge. Hier spielen jeden Abend verschiedene Livebands bis 3 Uhr morgens. Das sollte man gesehen haben. Folkmusik gibt es auch recht regelmäßig im Sandy Bell's. Der Laden liegt in der Forrest Road.

Hier wird es bestimmt ein lustiger Abend. Am nächsten Morgen krabbeln wir etwas verkatert aus dem Bett. Der letzte Abend war doch zu lange für meinen Kopf! Heute wollen wir uns nochmal etwas Kultur gönnen.

Schließlich kann man sich ja nicht nur in den Pubs rumtreiben, sondern muss zuhause ja auch von dem Urlaub berichten können, und Pubgeschichten sind da dann wohl keine gute Idee. Also geht es nach dem Frühstück in das erste Museum. Das National Museum of Scotland erscheint mir als idealer Auftakt unserer Museumstour. Die beiden Teile des Museums liegen nebeneinander in der Chambers Street .

Das Royal Museum ist das bedeutende Museum für Naturwissenschaften. Es zeigt außerdem Technik und Kunst. Der Bau stammt aus dem Jahre 1888. Das daneben liegende Museum of Scotland beschäftigt sich mit der Geschichte und der Kultur Schottlands. Der Eintritt in die andauernde Ausstellung des National Museums of Scotland ist kostenlos.

Nach dem Besuch im Museum of Scotland bummeln wir durch die Altstadt von Edinburgh. Hier findet man allerlei Geschäfte und gleich mehrere Marktplätze. In einem Kaffee machen wir eine kleine Verschnaufpause und ich lese in meinem Reiseführer etwas über die schöne Stadt. Traditionell ist die Stadt Edinburgh ein sehr wichtiges Handelszentrum. Sie verbindet Schottland mit Skandinavien. Die Bedeutung des Hafens hat jedoch mehr und mehr abgenommen.

Die traditionelle Wirtschaft dieser Stadt besteht aus Bücher, Bier und Keksen. Der Dienstleistungssektor ist mehr und mehr im Kommen. Hier vor allem die Informations-, Bio- sowie die Medientechnologie. Die Stadt Edinburgh ist außerdem eine Hochburg der Justiz als auch des Lernens. Hier ist die Arbeitslosenquote recht gering. So nun freue ich mich aber wirklich auf einen schottischen Kaffe und eine süße Köstlichkeit dazu. Hier gibt es eine große Auswahl an Kuchen und, für Schottland üblich, Pudding. Alles sehr süß aber auch sehr lecker. Als Mitbringsel für zuhause nehme ich noch ein paar Cookies mit. Die schmecken bestimmt auch noch zuhause sehr gut.

So langsam sollten wir uns aber mit dem Gedanken vertraut machen, das auch der schönste Urlaub einmal zu Ende ist. Bei wunderschönem Wetter machen wir uns deshalb daran, unsere Sachen wieder zusammen zu packen. Als weiteres Mitbringsel habe ich eine Flasche Schottischen Whisky gekauft. Ich bin nicht so der Whisky-Fan darum hoffe ich einfach mal, das er gut ist und man sich darüber freuen wird. Für die Kinder habe ich noch ein paar schottische Bonbons besorgt. Da wir wieder vom Flughafen in London abfliegen, müssen wir für die Fahrt dorthin einiges an Zeit einplanen.

Die Flüge nach und von London aus waren wesentlich günstiger, wie vom Flughafen in Edinburgh. Da kann man auch einen längeren Anfahrtsweg in Kauf nehmen. In Deutschland müssen wir vom Flughafen in Frankfurt immerhin noch einmal etwa 1 Stunde rechnen. Am Flug mit einer britischen Maschine ist mir eines aufgefallen: die extreme Kinderfreundlichkeit des Personals war schon fast unheimlich. Hier werden die Kinder wirklich wie der ungekrönte König behandelt. Wenn ich es mir aussuchen kann, werde ich immer wieder mit einer britischen Maschine fliegen. Meine Kinder werden es mir danken!
Ein Reisebericht von Marie aus der Nähe von Karlsruhe



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