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Reisetipp: England

Tyne and Wear ist eines der sechs Metropolitan Counties im Nordosten Englands an den Mündungen der Flüsse Tyne und Wear. Es besteht aus den Distrikten South Tyneside, North Tyneside, Newcastle upon Tyne, Gateshead und City of Sunderland.

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Nach der Landung in Shannon schwangen wir uns in unseren Mietwagen. Da es schon später Nachmittag war, haben wir direkt unser erstes Ziel angesteuert. Als wir bei Dromoland Castle ankamen, waren wir schwer beeindruckt:

Ein riesiges Schloss, das perfekt restauriert ist und jetzt ein 5-Sterne-Hotel beherbergt (nicht ganz billig, aber ein würdiger Auftakt, dachten wir uns), mit Spa, prächtigem Garten und allem Drum und Dran. 2006 wurde im Castle ein Gipfeltreffen zwischen europäischen und US-Politikern abgehalten, und abgehalten und George W. Bush hat hier seinerzeit übernachtet.

Am nächsten Morgen war es endlich so weit, unsere erste Golfrunde auf irischem Boden. Der Course war einmalig – super gepflegt und edel, und umgeben von herrlicher Landschaft mit alten Bäumen in himmlischer Ruhe.

„Das Augusta von Irland“, so würde Dromoland auch genannt, sagte uns ein Amerikaner in der Bar. Bei strahlendem Sonnenschein hatte Lars den ersten Abschlag, und wir waren beide nicht schlecht.

Am Vorabend hatten wir uns schon einen Tipp geben lassen, was es im County Clare so zu sehen gibt. Wir starteten nach dem einem kleinen Lunch also Richtung Cliffs of Moher.

Vorher machten wir noch einen kurzen Stopp in Ennis. Ein überaus hübsches Städtchen mit kleinen Bars, trendigen, aber auch traditionellen Pubs, in denen wir mit vielen Touristen aus allen möglichen Ländern plauderten. Wir fühlten uns so richtig "cosmopolitisch".

Nach einem weiteren Stopp in Lahinch, einem beliebten Ferienort direkt am Meer, verweilten wir noch im O'Looneys und sahen den Wellenreitern zu. Angekommen an den Cliffs waren wir das nächste Mal "schwer" beeindruckt. Die hohen Klippen, die schroff und fast senkrecht ins Meer abfallen, sind atemberaubend. Wir konnten sogar die Aran Islands von hier sehen.

Der nächste Halt war nicht entfernt ein Örtchen namens Doolin- hier befindet sich einer der berühmtesten Pubs Irlands, O'Connors. Als wir eine menschenleere Straße vor einer alten Häuserzeile sahen, sah alles ziemlich öde aus. Aber drinnen tobte der Bär: Es war rappelvoll, ein paar Bilderbuch-Iren mit Tweed und Fidel spielten live Musik.

Wir bestellten Seafood Chowder, der uns besonders empfohlen worden war. Eine köstliche, cremige Suppe mit Fisch, Muscheln, Krabben und Räucherfisch. Da sag nochmal einer was gegen die irische Küche. Schweren Herzens machten wir uns nach Suppe und halbem Pint Ale wieder auf den Weg.

Unser nächstes Ziel war der Burren, ein einzigartige Mondlandschaft, die sich über viele Kilometer erstreckt und in der alpine auch mediterrane Pflanzen Seite an Seite wachsen. Man kann hier gut klettern und wandern, aber allein beim Durchfahren bekommt man schon tolle Eindrücke.


Hier liegt auch die Ailwee Cave, für die wir allerdings etwas spät dran waren, so dass wir uns in Ballyvaughan ein gemütliches B&B suchten. Die Höhle wurde 1940 zufällig von einem Farmer entdeckt, früher überwinterten hier Braunbären, wie Knochenfunde zeigten. Auf einem 1,3 km langen Rundweg kann man die Höhle erkunden- beeindruckend!

Ein weiterer Stopp: Bunratty Castle. Neben dem alten Schloss, in dem auch mittelalterliche Bankette abgehalten werden, gibt es hier einen informatives Freilichtmuseum, in dem man den alten irischen Lifestyle näher kennenlernen kann.

Vom County Clare ging es danach weiter nach Süden ins County Kerry. Über die brandneue Autobahn kamen wir schnell über Shannon nach Limerick, danach haben wieder die ruhigere Gangart gewählt und sind über Landstraßen in das malerische Dörfchen Adare geschaukelt. Mit ihren Strohdächern könnten die hübschen alten Cottages auch in Südengland stehen.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Ballybunion am Atlantik, wo ein weiterer Top Golf Course auf uns wartete. Hier hat sogar Bill Clinton einmal Golfurlaub gemacht – im Ort steht ein Denkmal, das ihn kurz vor dem Abschlag zeigt. Der Platz liegt direkt am Meer, umgeben von Dünen, fantastisch.

Auf dem Ring of Kerry, einer legendären Panoramastraße, fuhren wir weiter Richtung Süden. Da dauernd Fahrer stoppen wollen, um Fotos zu machen oder die Aussicht zu genießen, sind an den besten Plätzen Parkbuchten am Straßenrand, damit man gefahrlos anhalten kann. Herrliche Aussichten über Küste und Meer und ein paar Inseln!

In Waterville spielten wir unmittelbar hinter einem spektakulären Sandstrand mit Dünen und mit Blick auf Berge und Meer. Ein freundlicher Ire gab uns noch Tipps, wie man den Wind hier am besten abschätzt.

Da unser Kurztrip sich schon dem Ende näherte, fuhren wir danach weiter auf dem Ring of Kerry, der auf seinem Weg zurück gen Norden durch eine spektakuläre Berglandschaft führt. Kurz vor Killarney stoppten wir am Ladies View, der auch Männern gefällt: Durch mehrere wilde Täler blickt man auf einen See in der Ferne. Ein Anblick, den wir noch lange erinnern werden!


Was waren wir froh, noch eine Nacht in Killarney geplant zu haben! Unser Golfurlaub war nun leider schon fast vorüber und wir wollten dieses unglaublich tolle Erlebnis nicht zu Ende gehen lassen, ohne noch einmal die hervorragende irische Küche zu genießen. Somit entschloßen wir uns, unser letztes Dinner im Restaurant "Chapter Forty" einzunehmen. Die absolut richtige Entscheidung. 

Am nächsten Morgen fuhren wir zurück nach Shannon und traten, schweren Herzens, den Heimflug an – und machten schon Pläne für den nächsten Irland-Trip.
Lars und Michael aus Hamburg

Ausführlich stellt das Irlandportal Irish-Net.de das County Clare auf seiner Seite vor.

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