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Nach dem schmerzhaften Tritt ging es weiter in Richtung Süden, vorbei an weiteren Ponies, Ziegen und einer wunderschönen, zerklüfteten Landschaft. Wir passierten Holne Moor und Holne Ridge und erreichten schließlich das Dörflein Michelcombe, das inmitten vom blühendem Ginster und Heidekraut vor uns lag. Langsam wurden wir müde, doch es lagen noch ein paar Kilometer entlang der Straße Richtung Holne vor uns.

In Holne selbst wählten wir die einfachste Route über die Landstraße zurück zum
Campingplatz, wo unser Mietwagen auf uns wartete. Bevor wir nach diesem 25 km Marsch die Heimreise antraten, kehrten wir in Ashburton noch in einem urigen Pub, dem The Rising Sun Inn, ein, wo wir gierig die leckeren Sandwiches und ein großes Glas Cider verschlangen.
Am nächsten Tag machten wir Pause und gingen nur ein wenig spazieren, am vierten Tag unseres Urlaubs wagten wir uns jedoch nach Plymouth hinein, um dort das
National Marine Aquarium zu besuchen. Es wird oft als das tiefste Aquarium Europas bezeichnet und macht seinem Namen alle Ehre. Eine wirklich faszinierende Erfahrung.
Ganz früh am nächsten Morgen machten wir uns noch vor Sonnenaufgang erneut zum River Dart auf. Wenn die Sonne über dem Fluss aufgeht und die Nebenschwaden glitzern und schimmern, dann vergisst man glatt die Welt um sich herum. Wir machten einige Fotos und kehrten zu unserem Cottage zurück, da die Mädels am Nachmittag zum Reiten gehen wollten.

Tag sechs unserer Dartmoor-Reise verbrachten wir mit Shoppen in Plymouth und am siebten Tag ging es bereits schon früh wieder zurück nach Deutschland. Wir werden aber auf alle Fälle zurück kommen und die Dartmoor-Ponies beim nächsten Mal mit einer Karotte besänftigen.
Inge aus München