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Isle of Wight
Brook
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Brook umgibt eine riesige National Trust Area. Martina erkundet jeden Vormittag zu Fuß ausgiebig die Flora und Fauna dieses einmaligen Naturschutzgebiets. Bei so vielen seltenen Eisvögel und Schneckenfaltern kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus.

Gelegentlich hält Martina aber auch Ausschau nach ihrem Lieblingsschauspieler Jeremy Irons, der auf der Insel noch ein Haus besitzt. Wir wohnen nur wenige Minuten vom unbewirtschafteten Naturstrand Compton Beach entfernt. Wer Umkleidekabinen und andere Baywatch-Utensilien sucht, ist hier fehl am Platz. Die abendlichen Strandspaziergänge bleiben unvergesslich.

Den Sprung ins Wasser haben wir nicht zuletzt wegen der Brandung doch nicht gewagt. Wir haben uns bewusst für den wilderen Süden der Insel entschieden, denn im Gegensatz zum sanfteren Norden, der eher für Ferien mit kleinen Kindern geeignet ist, spüren wir hier die Naturgewalten noch stärker.

Ich als alter Segler und Surfer werde natürlich ganz schön herausgefordert. In den Hafenstädtchen im South West Wing der Insel gibt es zahlreiche Segel- und Surfschulen, die Kurse anbieten. Mir genügt es allerdings, dass sie die Sportgeräte samt Neopren-Anzug auch verleihen.

Gleich am ersten Tag habe ich Glück und treffe mit meinem Leihboard Pete und Steph aus der Inselhauptstadt Newport; die geben mir gleich Tipps für die besten Surfreviere und natürlich auch für die besten Pubs auf der Insel.

Martina und ich trennen uns zwar nur mühevoll von unserem allabendlichen Sonnenuntergang über den Klippen, aber ein Ausflug in die Inselmitte nach Newport ist heute unumgänglich. Der Stadtrundgang fällt kurz aus, der Besuch im empfohlenen Pub, dem Waverlay, dafür umso länger.

Heute war übrigens unser Partnertag. Wir waren zusammen im Freshwater Bay Golf Club. Wo kann man sonst schon auf den Klippen golfen? Am letzten Tag reizt mich wegen des herrlichen Wetters das Wakeboarding, während es Martina zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten zieht, das bedrohliche mittelalterliche Carisbrooke Castle und das Osbourne House stehen auf dem Programm.


Weil das Kochen im eigenen Haus auch im Urlaub mal zu viel wird trotz der wunderbaren Märkte der Garteninsel Isle of Wight, gönnt sich Martina auf dem rückweg anschließend im Crab & Lobster Tap Restaurant in Ventor einen fangfrischen Hummer.

Bei mir am Strand in Campton gibt’s nur Fish & Chips, dafür die imposanteste Steilküste. Nach 10 Tagen treten wir routinierte Linksfahrer unsere Heimreise an. Unser lieber Christian holt uns diesmal um 22.45 Uhr in Basel ab. Wir sind fit wie Wanderschuh und Surfboard.
Martina und Sebastian aus Lörrach



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