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Eine Radeltour in Cornwall
Trellisick
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Das nächste Ziel hieß Trellisick: ein idyllsicher Garten, dem man das tropische Klima von Cornwall anmerkt: Wir bewunderten Yucca-Palmen und Rhododendron. Am besten gefiel mir der Kräutergarten, der heute noch bewirtschaftet wird.

Anschließen ließen wir uns fahren ( und genossen das!)- wir überquerten nämlich den Fal River mit der "King Henry -Fähre" mit Ziel Halbinsel Roseland. Diese kannte Maria bereits und ich verliebte mich auf Anhieb in diese ruhige Landschaft mit den waldreichen Tälern. Halt machten wir in Pendower , wo wir am Strand sonnenbadeten und schwammen.

Auf dieser Tour merkten wir bereits, dass die Radwege gut augeschildert und ausgezeichnet zu befahren waren. Ab und zu wurden wir von den Anwohnern sogar mit freundlichem Winken gegrüßt. Wir dachten übrigens erst, am Rad wäre etwas kaputt, als eine Frau uns zuwinkte und stiegen ab.

Abens fuhren wir zu unserem Bed-and Breakfast-Hotel, stellten die Räder ab- der sehr freundliche Besitzer checkte unsere Räder sogar durch- ohne Bezahlung! Für's Abendessen hatten wir uns im Ort ein paar leckere Kleinigkeiten gekauft und die haben wir dann am Strand gegessen. An den Linksverkehr hatten wir uns übrigens schnell gewöhnt.

Der zweite Reisemorgen (etwas kühler bei leicht bedecktem Himmel) führte uns über einen besonders schönen Küstenradweg in die Stadt Falmouth und weiter nach Gweek am Helford Creek, wo sich die Auffangstation für verletzte Seehunde befindet. Unser Ziel, die Stadt Helston , einer der ältsten Orte Corwalls, erreichten wir am Nachmittag. Nach einem Stadtbummel aßen wir in einem Pub zu Abend und tranken das gute, keltische Bier.

Der dritte Tag per Rad führte uns zur berühmtesten Sehenswürdigkeit von Cornwall: St. Michael's End, wo wir einen Erholungs-und Ruhetag einlegten. Dort verbrachten wir auch noch den nächsten Tag. Wir besuchten St. Michael's Mount mit seinem märchenhaften Schloss und fuhren dann zur Tate Galerie nach St. Ives.

Der nächste- vierte- Tag nun war schon der vorletzte unserer Cornwall-Tour. Über Marry Maidenes, einem Steinkreis aus der Bronzezeit, fuhren wir ( da der Radweg dort endete) zurück über Trengwaiton die Küstenstraße meilenweit an malerischen Sandküsten entlang- für mich eine der schönsten Strecken unserer Etappe.


Gegen Abend kamen wir wieder in Truror an. Es war schon nach 20 Uhr, weshalb wir erst im Hotel vorbeifuhren (demselben wie zu Beginn unserer Reise). Am fünften Tag hieß es Abschied nehmen- vom wunderschönen Cornwall- das ich bestimmt nicht zum letzten Mal per Rad erkundet habe.
A. Müller, Hannover



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