In Großbritannien und Irland beginnt sich langsam ein neuer Tourismustrend herauszubilden: Bed & Fed. Das sind privat vermietete Zimmer mit Familienanschluss.
So wird den Gästen für 30 - 35 Pfund pro Person und Nacht nicht nur ein Bett und Frühstück zur Verfügung gestellt, sondern zusätzlich ein "leichtes Abendessen" mit der
Gastfamilie und Zugang zum gesamten Haus mit Garten - also Familienanschluss à la Schüleraustausch.
Sicherlich nichts für Einzelgänger, aber eine gute Idee für alle, die Land und Leute nicht nur auf den bisweilen etwas augetretenen Touristenpfaden kennenlernen möchten.
Annabella Forbes, die Initiatorin der Bewegung Bed & Fed, charakterisiert die Zielgruppe dieses Angebots denn auch als "easy-going", also soviel wie "gelassen, unbeschwert".
Wenn man sich darunter zählt und ein wenig Wagemut aufbringt, ist Bed & Fed mit Sicherheit eine preisgünstige und möglicherweise auch eine unvergessliche Alternative zu unpersönlichen Hotelzimmern oder kleinen Bed and Breakfast Häusern.
Der Erfahrungsbericht des Autors Haroon Siddique im
Guardian hat uns jedenfalls durchaus neugierig gemacht - dort sind auch die Adressen der bisher buchbaren Angebote aufgeführt.