Spionage-Geschichten erfreuen sich anhaltender Beliebtheit – von den Roman John Le Carrés über die James-Bond-Filme bis hin zum BBC-Straßenfeger „Spooks“.
Jetzt lassen sich die Geheimdienstler endlich ein wenig die Karten sehen: Das gerade erschienene Buch „
MI6: The History of the Secret Intelligence Service 1909-1949“ lüftet das eine oder andere Geheimnis. Der Autor Keith Jaffrey wurde vom MI6 offiziell beauftragt, dessen Geschichte zu schreiben – so hatte man wenigstens unter Kontrolle, was ins Buch hineinkam und was nicht! Dafür bekam der Autor Zugang zu geheimen Dokumenten und Zeitzeugen.
Eine von vielen neuen Erkenntnissen aus dem über 800 Seiten dicken Wälzer: Die Schriftsteller Graham Greene und W. Somerset Maugham gehörten, wie später auch John Le Carré, zu den Mitarbeitern des Geheimdienstes.
Nicht geheim, aber gut zu wissen für den nächsten Themse-Spaziergang: Der Geheimdienst hat seinen Sitz in einem auffälligen Gebäude direkt an der Themse nahe der Vauxhall Bridge. 1995 bezog der MI6 die von Architekt Terry Farrell entworfenen Büros, die 1999 sogar für einige Szenen im
James-Bond-Film „Die Welt ist nicht genug“ mit Pierce Brosnan als Originalschauplatz dienten. Mehr zu diesem Thema können Sie
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