Der prähistorische Steinzirkel von
Stonehenge hat ganzjährig eine magische Anziehungskraft. Wie nun zu lesen war, strömten drei Tage vor Weihnachten über 2.000 Menschen nach
Wiltshire, um in Stonehenge die Wintersonnenwende zu feiern.
Der 21. Dezember ist der kürzeste Tag des Jahres und markiert die
Wintersonnenwende. Für die Kelten war dies ein wichtiges Fest - aktuelle archäologische Ausgrabungen ergaben, dass hier einst winterliche Feste gefeiert wurden, zu denen Rinder gebracht wurden, um sie zur Wintersonnenwende zu opfern. Dies sollte eine gute Ernte im kommenden Jahr sicher stellen.
An diesem Tag zog es Druiden, Hippies und Freaks jeder Couleur nach Stonehenge, wie der "
Guardian" mit einer Fotogalerie belegt: Weißgewandete Druiden schreiten würdevoll über den Schnee; die einen feiern heidnische Hochzeitszeremonien, während andere sich eine Schneeballschlacht liefern.
Nur zu hohen Feiertagen wie der Wintersonnenwende und der Sommersonnenwende ist der direkte Zugang zu den stehenden Steinen möglich.
Eins fehlte jedoch 2010: Der Ehrengast zeigte sich leider nicht in Stonehenge - die Sonne, die um 8.09 Uhr aufging, verbarg sich hinter Wolken und Nebel. Schön war's trotzdem, sagen alle, die da waren. Mehr zu diesem Thema können Sie
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