Wer auf Safaris Löwen, Elefanten und Nashörner sehen möchte, lernt in Nordirland umzudenken: Im County Antrim werden jetzt Eichhörnchen-Safaris angeboten, wie die BBC berichtete.
Was auf den ersten Blick etwas drollig anmutet, hat einen ernsten Hintergrund: Die roten Eichhörnchen sind in Großbritannien schon fast vollständig von den größeren Grauhörnchen verdrängt worden, die Ende des 19. Jahrhunderts aus Nordamerika eingeführt wurden - als possierliche Exoten für die Parks des Landadels.
Seither haben sich die Grauhörnchen explosionsartig vermehrt und die einheimischen Eichhörnchen völlig verdrängt; wenige Exemplare leben noch in Schutzzonen, beispielsweise in Schottland und auf der Isle of Wight.
In Irland läuft der Hörnchen-Krieg noch - die Grauen breiten sich aus, aber es gibt noch zahlreiche Rote. In Nordirland soll die Red Squirrel Safari nun Touristen zum Wandern in den herrlichen Wäldern von Antrim verlocken. Und das ist noch nicht die letzte Idee der findigen Nordiren: Man bastelt bereits an Plänen für eine Butterfly Safari.
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