Da war ein Schutzengel am Werk: Wie die "
Dailymail" berichtete, sauste eine 56-jährige Autofahrerin, die bei dichtem Nebel von einer Küstenstraße in
Cornwall abkam, mit ihrem Wagen eine Böschung hinunter in Richtung Meer.
Nachdem sich das Fahrzeug sogar überschlagen hatte, blieb es stehen - und die Fahrerin kam mit dem Schrecken davon.
Lyn Venton berichtete nach ihrer Rettung, dass sie nachmittags im Nebel den Straßenverlauf bei St Agnes nicht richtig erkannt hatte und so auf den verhängnisvollen, über 90 Meter tiefen Abgrund zu rollte. Ihr Vauxhall Vectra überschlug sich mehrmals und die Fahrerin rechnete schon damit, ins Meer zu stürzen. Doch dann blieb der Wagen stehen und Mrs. Venton wartete verletzt, aber bei vollem Bewusstsein auf ihre Rettung - 20 lange Stunden.
Erst am nächsten Morgen, als das Wetter sich verbessert hatte, wurde sie von mehreren Joggern entdeckt. Einer kletterte zu ihr hinunter und war überrascht, eine ansprechbare Insassin vorzufinden. Er lenkte die Frau ab und beruhigte sie, bis die Rettungsdienste eintrafen.
Nachdem der Wagen in seiner prekären Lage stabilisiert war, konnte Mrs. Venton in einer dramatischen Aktion geborgen werden. Weitere anderthalb Stunden dauerte es, bis die Retter wieder sicheren Boden unter den Füßen hatten. Die Frau kam leicht verletzt ins Krankenhaus.
St Agnes liegt an der Nordwestküste
Cornwalls. Neben der atemberaubend schönen Küstenlandschaft kann man hier auch die Überbleibsel mehrerer alter Kupferminen besichtigen.