Rund um vergangenes Halloween stand der wohlige Grusel besonders hoch im Kurs - darum hatte das Stadtmagazin "Time Out" eine Liste der unheimlichsten Orte in der britischen Hauptstadt zusammengestellt.
Einer davon ist der Highgate Cemetery, auf dem knapp 170.000 Menschen begraben sind. Zwischen viktorianischen Engeln und historischen Gräbern wie dem von Karl Marx kann man herrlich im Sonnenschein spazieren gehen - oder sich bei einsetzender Dämmerung ein bisschen fürchten.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts war der Friedhof im Norden Londons ziemlich heruntergekommen, so dass er die ideale Heimat für den ebenso mysteriösen wie gefürchteten Highgate Vampir bildete, dessen Geschichte 2012 in die Kinos kommt. Inzwischen wurde in Highgate aufgeräumt und von dem fiesen Beißer hat man auch länger nichts gehört.
Dafür wurde hier der russische Dissident Alexander Litvinenko im strahlengeschützten Sarg beerdigt, nachdem er 2006 in London radioaktiv vergiftet wurde. Auch ganz schön gruselig!
Weitere Highlights für alle, die den Nervenkitzel suchten, waren ein unheimlich Fußgängertunnel unter der Themse, ein Pub, in dem es spukt, und eine verfallene Werft.
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