Das Thema Sex und Jugendschutz ist in dieser Woche durch die britische Regierung mal wieder auf die Tagesordnung gerufen worden. Der Grund dafür ist eine aktuelle Regierungsstudie, die sich mit der immer stärker werdenden Sexualisierung von Kindern befasst.
Um dieses Problem zu bekämpfen, soll jetzt ein neuer Weg eingeschlagen werden. Die Empfehlung, die als Ergebnis dieser Regierungsstudie präsentiert wurde, ist ein generelles Ausstrahlungsverbot von bestimmten Musikvideos, die durch ein neues Gesetz dann erst ab 21 Uhr gezeigt werden dürften.
Zu diesen Musikvideos zählen in erster Linie diejenigen mit einem stark "sexuell provokativen" Inhalt. Durch solche Videos würden vor allem sehr junge Mädchen viel zu früh sexualisiert und ihnen würden dadurch falsche Ideale zum Vorbild gemacht.
Als Beispiel nennt die Studie Videos der Girl-Group "Pussycat-Dolls". Die Einflüsse auf junge Mädchen unterscheiden sich je nach Alter und sind laut Zitat "für eine Dreijährige, eine Achtjährige und eine 14-Jährige nicht dasselbe".
Die Studie sieht außerdem eine elektronische Jugendsicherung für Spielkonsolen vor sowie eine Altersgrenze für nicht-pornografische Männermagazine und spezielle Hinweise hinsichtlich digital bearbeiteter Fotos von Frauen. Mehr zu diesem Thema finden Sie
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