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Seit fast 10 Jahren zieht die Geschichte um einen jungen Zauberer die Welt und vor allem viele Kinder in ihren Bann. Nun geht der Kampf zwischen Harry Potter und seinem Erzfeind Lord Voldemort in die vorletzte Runde.

Am 18. November 2010 läuft Teil 1 der Verfilmung des siebenten Buches „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ in den deutschen Kinos an. Gebannt wartet die Welt, wie sich der Zauberlehrling mit der schwarzen Drahtbrille und der unverkennbaren Narbe auf der Stirn im ersten Teil des zweiteiligen Finales schlägt.

Nach den erfolgreichen Verfilmungen der ersten sechs Bücher sind die Erwartungen hoch. In diesem vorletzten Teil macht sich Harry zusammen mit seinen Freunden Hermine und Ron auf die Suche nach den Horkruxen von "Du weißt schon wem", um sie zu zerstören und Lord Voldemort zu besiegen. Ganz klar, dass die Suche nicht ohne Probleme und auch nicht ohne Gegenwehr durch die Todesser verläuft, sodass auch in diesem Teil Action und Spannung nicht fehlen.

Natürlich sind auch in diesem Film wieder alle Hauptdarsteller mit von der Partie. Am 11. November zeigten sie sich am Leicester Square in London zum Filmstart in Großbritannien. Neben den beiden männlichen Hauptdarstellern Daniel Radcliffe und Rupert Grint bezauberte vor allem Emma Watson im kleinen Schwarzen die Fans vor Ort.

Die Verfilmungen der Romane von J.K. Rowling waren für die drei Jungschauspieler der Start eines Lebens im Rampenlicht. Als der erste Film 2001 in die Kinos kam, hatte wohl keiner von den dreien diese Entwicklung erwartet. Doch schnell wurde klar, dass die Harry Potter-Filme die Leben von Radcliffe, Grint und Watson für immer verändern würden.

Die ganze Welt schaute den jungen Briten beim Aufwachsen zu und fieberte in jedem Film mit ihnen mit. Mittlerweile ist das Trio erwachsen geworden. Emma Watson studiert seit 2009 an der amerikanischen Brown University.

Daniel Radcliffe schockierte 2007 durch Nacktfotos für das Theaterstück „Equus“, in dem er sein Theaterdebüt gab und Rupert Grint war neben seiner Rolle als Harry Potters bester Freund Ron Weasley in den letzten Jahren in verschiedenen Filmproduktionen zu sehen.

Doch auch wenn sie privat ihre eigenen Wege gehen, bringt „Harry Potter“ die drei Stars immer wieder zusammen. Gemeinsam mit ihren jungen Kollegen Bonnie Wright und Tom Felton sowie den Alt-Stars Alan Rickman, Helena Bonham Carter und Ralph Fiennes feierten sie bei der Premiere den vorletzten Teil der Reihe. Am 14. Juli 2011 kommt dann der wirklich letzte Teil der Harry Potter-Saga in die Kinos.

Doch über die Jahre hinweg gab es auch traurige Ereignisse, die die Stars zusammen verwinden mussten. So starb 2002 Richard Harris, der in den ersten beiden Verfilmungen die Rolle des Hogwarts-Schulleiter Albus Dumbledore übernommen hatte. Sein Part wurde von Sir Michael Gambon übernommen, der Dumbledore in den restlichen Filmen verkörpert hat.

2008 schockierte der Tod des jungen Robert Knox dann die Fans der Filme. Knox, der „Marcus Belby“, einen Zauberschüler aus dem Haus Ravenclaw gespielt hatte, wurde während einer Messerstecherei vor einer Bar in London getötet. Die Premiere des Teiles „Harry Potter und der Halbblutprinz“ wurde ihm gewidmet.

Aber trotz dieser tragischen Ereignisse im realen Leben kann wohl davon ausgegangen werden, dass alle beteiligten Schauspieler gerne auf die Zeit der magischen Filmdrehs zurückblicken werden. Und sollten sie einmal Heimweh nach den Drehorten bekommen, können sie es in dem Harry Potter Museum besänftigen, das wohl 2012 in den Leavesden Film Studios nordwestlich von London eröffnet werden soll.

Dort werden die Hauptschauplätze wie der Gemeinschaftsraum der Gryffindors, das Zaubereiministerium und viele andere aufgebaut und Besuchern zugänglich gemacht. In den Filmstudios wird man dann auch durch den Privet Drive, die Straße in der Harrys ungeliebte Verwandtschaft lebt, spazieren können, denn dieser wurde dort erbaut und diente während aller Harry Potter-Filme als Drehort.

Doch in Teil 1 des siebenten Films treten viele dieser Kulissen in den Hintergrund. Ganze Landstriche und Gebäude wurden stattdessen mit Special Effects und Computertechnik geschaffen und bearbeitet, da dies die Dreharbeiten erleichterte und auch finanziell günstiger war. Doch auch wenn man als Zuschauer um diese Tricks weiß, macht es Verfolgungsjagden wie die zu Beginn des Films nicht weniger spannend.



Zudem wären die drei Zauberschüler Harry, Ron und Hermine an den gewohnten Orten wie der Hogwarts-Schule eh nicht mehr vor den Todessern und dem dunklen Lord sicher und welcher Harry Potter-Fan möchte die drei Freunde schon absichtlich in Gefahr bringen?

Schließlich wollen wir ja 2011 auch noch den letzten Teil einer der erfolgsreichsten Filmreihen der letzten Jahrzehnte auf der Kinoleinwand erleben und dabei sein, wenn Harry Potter zu guter Letzt dann vielleicht doch Lord Voldemort ein für alle Mal besiegt. Aber bis dahin können die Harry Potter-Fans erst einmal ihre Zeit mit dem ersten Teil von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“ genießen.

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