| High Tea | Dieser Begriff hat sich in der viktorianischen Zeit für die Hauptmahlzeit der arbeitenden Bevölkerung eingebürgert. Es gab keine kleinen Häppchen wie beim Afternoon Tea (siehe dort), sondern Hausmannskost. Pies, etwas Kurzgebratenes, Pasties, nahrhafte Süssspeisen. Und alles heruntergewaschen mit Kesseln von starkem Tee. Fünf Uhr war die früheste Zeit, manchmal reichte man ihn auch um Sechs. |
| Hotels | Britische Hotels gibt es in jeder Preis- und Luxusklasse, wobei moderne Hotelketten einen internationalen Standard bieten, der austauschbar ist. Ältere Hotels dagegen sind oft noch "typisch", also mit relativ kleinen Zimmern ausgestattet und generell "altmodisch". Vor allem in London gibt es zahlreiche Budgethotels im Innenstadt-nahen Bereich (vor allem rund um die Paddington Station), die in Prospekten als "lebendig" und besonders für Jugendliche geeignet beschrieben werden - sollten Sie vorhaben, in London auch ohne Betäubung länger als zwei Stunden am Stück zu schlafen, meiden Sie diese Häuser! |
| Humor | "Typisch britischer Humor" ist ein Klischee, das meist durch die Comedy (siehe dort) geprägt ist. Merkmale: Schwarz, skurril, oft surrealistisch und beim besten Willen kaum Rücksicht nehmend. Dabei ist die Bandbreite natürlich enorm und reicht vom bodenständigen, sexistischen Machohumor der "Rugby Jokes" bis zu den Bemühungen der englischen Fussballnationalmannschaft um die Weltmeisterschaft, von Edward Lear bis Henry Fielding und von Monty Python bis Benny Hill. Und schliesst selbstverständlich "The Aristocrats" mit ein, den heiligen Gral des britischen Humors und 2005 ein Film mit nur einem Witz. Typische Beispiele "britischen Humors" in Leseform: Mike Harding, "The Armchair Anarchist's Almanach" Sellar & Yeatman, "1066 and all that" Tom Sharpe, "Wilt" |