HomeEntdecken & ErlebenKunst & KulturDas Eden Project
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Ein visionäres Traumprojekt liegt in England. Genauer gesagt in Cornwall, bei Bodelva. Circa 5 Meilen nordöstlich von St. Austell, wo es einen Bahnhof gibt.

Falls man nicht über die Autobahnen A30, A390 oder A391 mit dem PKW anreist. Das Eden Project. Es handelt sich dabei um einen riesigen botanischen Garten, mit einer Gesamtfläche von etwa 50 Hektar.

Ein wahrhaft atemberaubendes und visionäres Traumprojekt erwartet den Besucher. Von der ersten Idee im Jahre 1995 bis zur Fertigstellung des von Menschenhand angelegten Biotops dauerte es fast sechs Jahre. Im März 2001 war es dann soweit. Das Eden Project öffnete seine Pforten.


Den Namen trägt es völlig zu Recht. Man fühlt sich tatsächlich wie im Garten Eden beim Eintritt in seine grüne, üppige Wunderwelt. Aber bereits von außen besticht das Eden Project durch den Anblick seiner mehrfach miteinander verschnittenen geodätischen Kuppeln. Diese bestehen aus einem leichten und transparenten Kunststoff, der zu doppelwandigen Folienkissen verarbeitet wurde.

Fünf- und sechseckige Elemente bilden einen Rahmen für diese Folienkissen, der Rahmen wiederum besteht aus Stahlrohren.

Die ganze Konstruktion wirkt filigran und futuristisch zugleich. Sie wurde harmonisch eingebettet in eine stillgelegte Kaolingrube, welche selbst zum Garten umgestaltet wurde und immer noch wird.

Eine wunderschöne Garten-Landschaft wächst hier heran, mit vielfältiger Bepflanzung. Dazwischen finden sich von Künstlerhand gefertigte Skulpturen. Natur und Kunst gehen Hand in Hand und laden den Besucher zum Betrachten, Staunen, Genießen und Träumen ein.

Beim Betreten der Wunderwelt, die sich unter den oben beschriebenen Kuppeln verbirgt, stockt dem Besucher der Atem. Etwa 100.000 Pflanzen aus ca. 5000 Arten (alles Nutzpflanzen, die teilweise vom Aussterben bedroht sind) recken sich dem Licht entgegen, das durch die transparenten Kuppeln einfällt. (Die Folienkissen sind übrigens auch höchst UV-durchlässig!).

Grün, grün, grün, wohin das Auge blickt. Es kommt einem vor, als sei man in einem üppig wuchernden Dschungel gelandet. Und tatsächlich beherbergt das größere der beiden Gewächshäuser eine tropisch feuchte Klimazone, wie man sie im Regenwald findet. Im anderen Gewächshaus wird eine subtropisch trockene und mediterrane Klimazone simuliert, wie man sie im Mittelmeerraum vorfindet.

Jeder Besucher, ob groß oder klein, ob Laie oder Forschender und Studierender, ist willkommen. Und wirklich jeder Gast wird auf seine Kosten kommen beim Besuch des Eden Projects! Kunstwerke und Skulpturen fügen sich auch unter den Kuppeln harmonisch in die üppig wuchernde Welt der Pflanzen ein. Es gibt vieles zu sehen und zu staunen!


Im Sommer zu empfehlen sind außerdem die "Eden Sessions" als besondere Attraktion. Diese Konzerte im Freien erfreuen sich großer Beliebtheit, berühmte Künstler traten hier bereits auf, etwa Oasis oder Paolo Nutini.

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