| Beitragsseiten |
|---|
| Schokolade & Co. |
| süße Pfade |
| Alle Seiten |
Eines der bekanntesten Kinderbücher, das schon die Kleinsten zum Schokolade essen verführt, wurde von dem Schriftsteller Roald Dahl verfasst: Das 1964 erschienene Buch „Charlie und die Schokoladenfabrik" läuft derzeit auch als Kinoverfilmung.
Die fantastische Geschichte erzählt vom exzentrischen Schokoladenfabrikanten Willy Wonka, der ein weltweites Gewinnspiel veranstaltet, um einen Erben für sein Schokoladenreich zu finden.
Fünf glückliche Gewinner, darunter auch der arme und gutmütige Charlie, finden „goldene Tickets" in ihren Schokoladenriegeln für eine Führung durch die legendäre Schokoladenfabrik, die seit 15 Jahren kein Fremder mehr betreten hat.
Charlie ist von seinen erstaunlichen Erlebnissen dort völlig überwältigt – immer tiefer dringt er in Wonkas fantastische Welt der Schokolade ein.
In die fantastische Welt von Roald Dahl können nun auch Besucher des im Juni eröffneten Roald Dahl Museum and Story Centre treten. Im Museum in Great Missenden, 50 km nördlich von London, finden sich zum Beispiel Schokoladentüren, die ein duftendes Schokoladenaroma verströmen. Hineinbeißen leider verboten! Die Besucher dürfen aber in den Archiven stöbern und können über interaktive Displays alles über den Schriftsteller erfahren.
Wen Roald Dahl schon ein bisschen auf den Geschmack gebracht hat, für den ist das ultimative Schokoladenerlebnis ein Besuch der Cadbury World nahe Birmingham – geradezu ein Schokoladevergnügungspark. Die Reise durch das Museum beginnt mit einem Gang durch den Urwald der Maja und Azteken, wo die Kakaopflanze zuerst entdeckt wurde. Hier wird auch verraten, wie das Geheimnis der Schokoladenherstellung nach Europa gebracht wurde. 
1824 eröffnete der Quäker John Cadbury (1802-1889) in der Bull Street in Birmingham ein Geschäft für Tee und Kaffee. Ab 1831 kam die Herstellung von Trinkschokolade und Kakao hinzu. Als Quäker war Cadbury ein entschiedener Gegner des Alkohols und propagierte unter der Arbeiterklasse, statt Alkohol lieber Tee, Kaffee und Schokolade zu konsumieren. Auf diese Weise gelang es ihm, ein Schokoladenimperium aufzubauen.
| « Vorheriger Artikel | Nächster Artikel » |
|---|