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Robert "Robbie" Burns
Edinburgh
Dumfries
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Einige seiner Lieder werden in Schottland bis heute traditionell zu bestimmten Anlässen gesungen. So zum Beispiel zur Eröffnung des schottischen Parlaments das Lied „A Man’s A Man for A’ That“ oder zum Jahreswechsel das von ihm getextete Lied „Auld Lang Syne“, mit dem man der im abgelaufenen Jahr Verstorbenen gedenkt.

Eine Verehrung wie Robert Burns wird in Schottland keinem anderen Dichter entgegengebracht. Er erfreut sich bis heute großer Beliebtheit. In Städten, in denen er gelebt hat, findet man Denkmäler und Statuen des Dichters. In Ayr, wo sein Denkmal auf dem Robert-Burns-Platz steht, feiert man jährlich das „Burns an’ a’ that“-Festival. Sein liebevoll restauriertes Geburtshaus „Burns Cottage“ kann man in Alloway im „Burns National Heritage Park" ebenso besichtigen wie das Burns Museum und Monument.

Sehenswert ist dort auch die „Tam o’ Shanter Experience“, in der seine berühmte Erzählung durch moderne Technik zum Leben erweckt wird. Ebenfalls erhalten ist die Ellisland Farm an der A76 nördlich von Dumfries, auf der Burns bis 1791 wohnte. Auf dem Friedhof der St. Michaels-Kirche in Dumfries befindet sich das Burns-Mausoleum, nicht weit von seiner letzten Residenz entfernt, die heute ein Museum mit einer ansehnlichen Sammlung von Erinnerungsstücken beherbergt.

Auch die Stadt Edinburgh hat dem „ploughman poet“ (Bauerndichter) am Fuß des Calton Hill mit dem Burns Monument ein Denkmal gesetzt. Im Writers Museum sind einige seiner Original-Manuskripte und persönliche Gegenstände ausgestellt. Auf dem Friedhof der Canongate-Kirche liegt „Clarinda“ alias Agnes M’ Lehose begraben, mit der Robert Burns eine leidenschaftliche Affäre hatte, die sich allerdings nur auf brieflicher Ebene abspielte.

Eines der schönsten schottischen Abschiedslieder „Ae Fond Kiss, and then we sever“ (Noch ein zärtlicher Kuss und dann Lebwohl) ist das literarische Resultat dieser Bekanntschaft. Literatur-Interessierte können im Rahmen einer Themenführung durch die Stadt noch mehr über Robert Burns erfahren.

Er und viele andere Dichter haben dazu beigetragen, dass Edinburgh als erster Stadt der Titel „UNESCO Weltstadt der Literatur“ verliehen wurde.



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