HomeLand & LeuteHistorische PersonenRobert Louis Stevenson
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Der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson hat einige bemerkenswerte Romane geschrieben, die Klassiker geworden und heute noch populär sind. Stevenson wurde 1850 als Sohn eines Leuchtturmingenieurs in Edinburgh geboren.

Schon in seiner Jugend unternahm er mit seinen Eltern ausgedehnte Reisen nach Europa, die er als junger Erwachsener fortsetzte. Als Jugendlicher setzte er erste literarische Projekte um, durfte aber erst an seiner Karriere als Schriftsteller arbeiten, nachdem er auf Wunsch seines Vaters eine ordentliche Berufsausbildung abgeschlossen hatte. Er entschied sich für ein Jura-Studium. Im Alter von 30 Jahren heiratet er in Kalifornien Fanny Vandegrift, mit der er schon Jahre zu vor in Paris zusammengelebt hatte.

Der gesundheitlich immer wieder angeschlagene Stevenson verbringt Monate als Kuraufenthalt in Davos/Schweiz und in Südfrankreich. Dort schreibt er einen großen Teil seines erfolgreichsten Romans “Die Schatzinsel“. Seine Reisen durch Europa und nach Übersee, sein Fernweh und sein Gefühl von Einsamkeit durch das Festgehalten werden an einem bestimmten Ort haben viele Motive für diesen Bestseller geliefert.

Erst nach seiner Rückkehr nach England 1885 gelingt ihm sein zweites heute noch weltberühmtes Werk, die Psycho-Novelle “Dr. Jekyll und Mr. Hyde“. Nach dem Tod seines Vaters 1887 reist er mit seiner Familie in die USA, wo der die letzten sieben Jahre seines Lebens verbringt.

In seiner Geburtsstadt Edinburgh gibt es viele Erinnerungen an den berühmten Schriftsteller. Hotels und Pensionen werden nach ihm benannt und im Haus seiner Kindheit in 17 Heriot Row wurde ein Stevenson-Museum eingerichtet.

Auch im außerordentlich schönen Schriftsteller-Museum, dem Writer's Museum in Edinburgh, erinnert ein Großteil der Ausstellungsstücke an Robert Louis Stevenson.

Doch auch ein anderer großer schottischer Schriftsteller, Sir Arthur Conan Doyle, der neun Jahre nach Stevenson in Edinburgh zur Welt kam, hat seinen Anteil im Writer's Museum erobert. Doyle stammte aus einer Beamtenfamilie und studierte auf Wunsch seines Vaters Medizin.

Auch er unternahm viele Reisen durch die Welt – als Schiffsarzt – und lernte dabei so gegensätzliche Welten wie die Antarktis und Afrika kennen. Später führte er seine eigene Arztpraxis und widmete sich in seiner Freizeit dem Schreiben. 1887 veröffentlichte er seine erste Detektivgeschichte und schuf die noch heute bekannten Kunstfiguren Sherlock Holmes und Dr. Watson.

Weitere Detektivgeschichten, Novellen und Romane erschienen bis Doyle 1896 im Burenkrieg in Südafrika den Ehrentitel Sir erlangte. Auch als Sir Arthur Conan Doyle blieb er der Schriftstellerei treu und schuf die Bestseller "Der Hund der Baskervilles" und "Die vergessene Welt". Drei Jahre vor seinem Tod erschien 1927 der Sherlock-Holmes-Sammelband "Das Buch der Fälle".

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