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Von seinem Debüt im Jahr 1988 bis heute hat sich das Great River Race als feste Größe im Sportkalender von Wassersportlern aus der ganzen Welt etabliert. Mit seiner faszinierenden Mischung aus sportlichem Wettbewerb und beeindruckendem Schauspiel vereinte das “etwas andere London-Marathon” alle Voraussetzungen für seinen großen Erfolg.

Auf einer Strecke von 21 Meilen vom Start in den Londoner Dockland’s bis hin zum Ziel in Richmond säumen Schaulustige die Themse. Das Great River Race zieht sowohl echte Wettkampf-Ruderer als auch Freizeit-Ruderer ins seinen Bann und mit der Entwicklung zum “London River Marathon” erreichte das River Race für die Publizität der Ruderer das, was der “London Marathon” für die Läufer bedeutet.

Die Idee zu dem Rennen entstand aufgrund der großen Aufmerksamkeit, die eine Wohltätigkeitsveranstaltung hervorrief, bei der die Gewinner des Doggett’s Coat Abzeichens der Gesellschaft der Watermen & Lightermen ihr Ruderboot von Hampton Court zum Tower von London lenkten.



Ziel der Verantstaltung war es, Englands traditionelle Boots-Champions durch die Teilnahme aller Interessierten, auch Laien, zu ermitteln, um die Dogett’s-Leute zu schlagen – ein Rennen auf Handikap-Basis.

Anmeldende müssen sich dabei im traditionellen Stil fortbewegen und mit mindestens vier Ruderern antreten.

Und in Konformität mit den historischen Leitlinien der Transportleute auf der durch die Gezeiten beeinflussten Themse, müssen an jedem Boot Passagiere transportiert werden.
Um allen Teilnehmern die gleiche Chance zu ermöglichen, wird das Handikap im Verhältnis zur Leistungsstärke des Bootes errechnet. Die Berechnung erfolgt auf wissenschaftlicher Basis mit Unterstützung von nautischen Berechnungen und einem ausgeklügelten Computerprogramm.

Nachdem bei der ersten Ruderregatta im Jahr 1988 nur 72 Teilnehmer mit ca. 20 Bootstypen aus sechs Ländern vertreten waren, werden beim 22. River Boat Race 300 Boten mit ca. 2000 Teilnehmern um 35 Preise wettrudern.

Entlang des Weges findet sich seit Jahren eine treue Fangemeinde mit Starbesetzung ein: Sting, Jerry Hall, June Brown, Sir Steven Redgrave, Sir Trevor MacDonald, Virginia Bottomley, Jane Horrocks, William Franklin, Tony Banks und viele andere mehr verfolgten bisher gespannt das Rennen mit internationalen Teilnehmern.


Mannschaften aus Amerika, Kanada, Kroatien, Holland, Italien, Schweden, Frankreich, Deutschland, Irland, den Kanalinseln sowie in ganz Großbritannien haben das Great River Race zur größten und renommiertesten Veranstaltung ihrer Art in Europa gemacht. Von kleinen Ruderbooten über traditionelle Drachenboote bis hin zu holländischen Feuerwehren sind alle traditionellen Ruderboote dabei.

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