Obwohl St. George häufig vorkommt, erscheint der Drache eher selten, obwohl er oft erwähnt wird. Historisch gesehen, bedeuteten diese Spiele den Tot des Jahres im Winter und der Auferstehung im Frühling.
Die Mummers Play's hatten ihren Höhepunkt Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts. Für die meisten Darsteller der Spieler war es eine willkommene Gelegenheit Extrageld für Weihnachten zu bekommen.
Es heißt allgemein, dass in den drei Nächten der Mummers Play's ein landwirtschaftlicher Arbeiter Geld in Höhe seines Monatslohns gesammelt hat. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden die Spiele wiederbelebt durch Volksmusikanten und Tanzanhänger.
Nun werden sie oft in Gasthöfen und Wirtshäusern zur Weihnachtszeit durchgeführt. Die Gelder die dabei eingesammelt werden, werden heute allerdings für wohltätige Zwecke gespendet.
In einigen Teilen Englands und Irlands werden die Spiele erst am Plough-Monday durchgeführt. Das ist der erste Montag nach den zwölf Nächten zur Weihnachtszeit, die am 05. Januar des Jahres enden. Die Charaktere haben Namen, die sie sich aufgrund ihrer Gebiete gegeben haben. Im östlichen Mittelengland haben die Spiele verschiedene Inhalte und Aussagen.
Tradition hat es, dass die Pflug-Jungen ihre Spiele vor dem Haus durchführen. Dabei wird gemäß dem amerikanischen „Trick or Treat“, ein Obulus verlangt. Wird der nicht schnell genug erbracht, drohen die Jungs damit den Vorgarten zu pflügen.
Laut deutschen und österreichischen Quellen aus dem 16. Jahrhundert, hat es ähnliche Spiele auch in Deutschland gegeben. In der Karnevalszeit gingen die Leute mit Masken verkleidet von Haus zu Haus und boten Würfelspiele an.
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