Die Grafschaft Roxburghshire ist eine sehr traditionsreiche Grafschaft in Schottland und befindet sich nicht weit entfernt von der Grenze zu England. Sie besitzt eine Fläche von ungefähr 1722 km². Die Aussprache des Namens erfordert, wie für das schottische recht typisch, schon ein wenig mehr Geschick und klingt etwa wie das Wort "Rocksbrösha".
Sie liegt angrenzend zu den anderen Grafschaften Dumfriesshire, Selkirkshire und Berwickshire. Im englischen Süden angrenzend befinden sich die Countys Northumberland und Cumberland. Sollte man sich nicht nur die Grafschaft Roxburghshire ansehen wollen, so laden die angrenzenden Grafschaften und Counties ebenso zu einem kurzen Tagesausflug ein.
Hier lässt sich besonders die bezaubernde und ursprüngliche Landschaft der Region erkunden. Dadurch, dass die Umgebung vor allem ländlich und wenig von Industrien geprägt ist, verspricht dieser Urlaub ein ganz besonderes Naturerlebnis zu werden.
Die Wirtschaft der Region ist etwa geprägt durch Woll- und Leinenproduktion oder ursprünglich durch die Herstellung von Mehl, wie man auch jetzt noch an den zahlreichen Wassermühlen der Stadt Newtown St. Boswells erkennen kann. Auch die Wirtschaft scheint hier noch sehr ländlich zu sein und sich vermehrt auf die Herstellung einfacher Güter zu konzentrieren.
Eines der bekannteren Dörfer dieser Region ist auch das gleichnamige Roxburgh, welches über die Jahrhunderte hinweg im Kampf um die Region schon vieles miterlebt hat. Aber auch andere Ortschaften dieser Grafschaft haben neben einer traditionsreichen Geschichte einen großen Reiz, wie beispielsweise Kelso, Hawick, Jedburgh, Melrose, Newtown St. Boswells, Selkirk und Teviothead. Übernachtungsmöglichkeiten bieten hier viele kleine, über die Ortschaften verteilte Hotels, die einen bezaubernd urigen Charme versprühen.
Kelso ist ein Marktort im schottischen Grenzland, in dem die Flüsse Tweed und Teviot zusammenfließen. Kelso hat ebenso wie die anderen Ortschaften ein besonders schönes Angebot an historischen Besichtigungspunkten, wie zahlreiche Burgen, Abteien und Klöster, Brücken und architektonische Besonderheiten, wie etwa georgianischen und französischen Baustil.
Über die Jahrhunderte hinweg haben die Wege der zahlreichen Besatzer Großbritanniens sehr deutliche Spuren hinterlassen. Man findet auch heute noch römische Kastelle, wie Trimontium und Dryburgh Abbey, oder vermutet in den Hügeln von Eildon Hills das Grab von König Arthus. Recherchen über die regionale Geschichte dürften überaus interessant sein und die historischen Orte vielversprechende Besichtigungen zu bieten haben.
Die Städte und Ortschaften der Region sind alle eher klein und nicht dicht besiedelt. Hier lässt sich vor allem ein erholsamer Urlaub inmitten der Natur machen. Denn große Events und Veranstaltungen sind hier weniger häufig anzutreffen.
Typisch britisch ist sicherlich das Freizeitangebot, welches häufig durch Pferderennen, Cricket und Rugby oder Golf geprägt ist. Lokale Feierlichkeiten und schottische Kultur sind am besten vor Ort recherchierbar, da die Inhaber der Hotels sich hier bestens auskennen dürften. Unterhaltsame Abende mit Highland Fling und Scottish Whiskey versprechen einen wunderschönen Aufenthalt.